Fuerteventura
– Sonnenbaden an endlos langen Sandstränden


Fuerteventura liegt ca. 100 km vor der afrikanischen Küste. Der erste Eindruck der Insel ist karg, doch genaueres Hinsehen lohnt sich. Fuerteventura bietet kilometerlange, helle Sandstrände, kristallklares Wasser, im Landesinneren grandiose Bergzüge sowie einsame, weite Landschaften. Das Wetter ist wie bei den anderen kanarischen Inseln beständig, die Niederschlagsmengen sind gering. Wer im Juli oder August Urlaub auf Fuerteventura macht, sollte sich die 2x im Jahr stattfindenden Fiestas in Morro Jable und Corralejo nicht entgehen lassen. Die „Fiesta del Carmen“ wird zur Ehre der Schutzpatronin der Seefahrer mit Shows und Prozessin als farbenfrohes Spektakel gefeiert. Das „Festival de Cultural“ zur Ehre der Jugend und Kultur geht bis in die frühen Morgenstunden. Corralejo,ehemals Fischerdorf ist heute das zweitgrößte Ferienzentrum auf Fuerteventura mit lebhaften Hafen, guten Fischrestaurants, zahlreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, Bars, Diskotheken.
Vom 500 m langen Sandstrand hat man einen herrlichen Blick auf die Nachbarinsel „Los Lobos“. Ideal für Sonnenanbeter ist die Playa de Corralejo. Der 7 km lange, flach abfallende Sandstrand ist an manchen Stellen mehrere hundert Meter breit. An der Costa Calma mit seinem kilometerlangen Sandstrand kann durch den Einfluß von Ebbe und Flut eine breite Sandbank liegen oder aber das Wasser bis vor die Hotelanlagen reichen. Auch hier findet man Einkaufsmöglichkeiten, Strandbars und Restaurants. Auch an der Playa Barca, kann man je nach Gezeiten Wattwanderungen erleben. Etwas ruhiger geht es in Morro Jable, einem ehemals kleinem Fischerdorf zu. Neben dem kilometerlangem Sandstrand „Playa de Jandia“, findet man dort noch einheimische Bars, Restaurants und kleine Geschäfte. Der Urlaubsort Playa de Jandia, hat sich rundum auf ausländische Gäste eingestellt und ist deshalb sehr beliebt und lebhaft. Völlig abgeschieden liegt dagegen Playa de Esquinzo, ein kleiner Ferienort, auf einer Anhöhe, oberhalb eines unberührten Strandes. Caleta del Fuste, 12 km von der Inselhauptstadt Puerto del Rosario ist schon allein wegen dem alten Castillo (Überreste eines Turms zur Abwehr von Seeräubern aus dem 18. Jahrhundert) und seinem kleinen, schönen Yachthafen einen Ausflug wert. Sport wird auch auf Fuerteventura groß geschrieben. Ende Juli treffen sich die besten Wellenreiter zu Weltmeisterschaftsläufen in Kiteboarding und Windsurfing an der Playa de Esquinzo. Angeboten werden unter anderem geführte Radtouren, Jeep Safaris, Tauchkurse sowie Helikopterflüge über alte Vulkane, weiße Dünen, die Insel „Los Lobos und mehr. Kulinarisch typisch für Fuerteventura sind Ziegen, Lamm – und Kaninchenfleisch, die berühmten Salzkartoffeln „papas arrugadas“ mit scharfer Mojo – Soße, Tintenfisch, Thunfisch und Meeresfrüchte.

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